Usbekistan: Hilft das Land Russland? Was die Geldströme zeigen
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um <0,01% des BIP (3 Mio. €). Usbekistan bewegte 4,1 Mrd. € (4,1% des BIP) mehr in Richtung Russland als ohne den Krieg (Russland behielt mehr, und Usbekistan behielt mehr aus Verkäufen an Russland). Der Saldo: −4,1% eines Jahres-BIP seit 2022 (wahrscheinlich 1,7% bis 6,8% in Richtung Russland; sehr wahrscheinlich · >99%).
wahrscheinlich 1,7% bis 6,8% in Richtung Russland · 4,1 Mrd. € · ≈ 0,88%/Jahr
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg + Russlands Handelseinnahmen erhöht = 4,1% des BIP Richtung Russland. Vor allem zugunsten Russlands.
Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: >99%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu.
Unterstützung für die Ukraine
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um
<0,01%
3 Mio. €
wahrscheinlich von 0,09% unter null bis 0,02% über null praktisch null
Russlands Einnahmen aus dem Handel
Russlands Handelseinnahmen erhöht um
4,1%
4,1 Mrd. €
wahrscheinlich 1,7% bis 6,8% in Richtung Russland sehr wahrscheinlich · >99%
Usbekistan bewegte 4,1 Mrd. € (4,1% des BIP) mehr in Richtung Russland als ohne den Krieg (Russland behielt mehr, und Usbekistan behielt mehr aus Verkäufen an Russland).
Russlands Gewinn: Russland behielt 3,4% des BIP mehr (3,4 Mrd. €; wahrscheinlich 1,2% bis 5,4% in Richtung Russland)
Usbekistan: eigener Gewinn aus dem Handel mit Russland: Usbekistan behielt 0,68% des BIP mehr aus dem Handel mit Russland (679 Mio. €; wahrscheinlich 0,17% bis 2,4% in Richtung Russland)
Die beiden Linien ergeben zusammen Russlands Handelseinnahmen; ihre Spannen nicht.
Seine Geschichte in Kürze
Kriegsbedingte Brennstoffpreise Russland behielt 160 Mio. € (0,16% des BIP) mehr, weil die Brennstoffpreise mit dem Krieg stiegen.
Russisches Öl mit Kriegsrabatt Nach den Sanktionen verkaufte Russland ihm Öl unter Weltmarktpreisen: etwa 495 Mio. € über 2022–2026. Was Russland an diesem Öl behielt, ist zu diesen niedrigeren Preisen gezählt, im Teil zu Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufte: Die Sanktionen wirken auf die Preise, keine Entscheidung, weniger zu kaufen.
Kaufte 57% mehr bei Russland Was es bei Russland kaufte, in Euro zu Preisen des jeweiligen Jahres: 4,2 Mrd. € im Jahr 2021, 6,5 Mrd. € im Jahr 2025. In den Summen zählt nur, was Russland davon behielt.
Verkaufte Russland 85% mehr Was es an Russland verkaufte, in Euro zu Preisen des jeweiligen Jahres: 1,5 Mrd. € im Jahr 2021, 2,7 Mrd. € im Jahr 2025. In den Summen zählt nur, was es davon behielt.
Vor allem aus Brennstoffkäufen Orange ist hier vor allem Brennstoffkauf, keine Parteinahme für Russland. Das meiste davon sind Kraftstoff und Lebensmittel, die von Russland gekauft wurden. Kraftstoff ist austauschbar und wird über viele Händler verkauft: Die Zahl zeigt, was diese Volkswirtschaft gekauft hat, keine Politik gegenüber Russland oder der Ukraine.
Woraus sich die Zahl zusammensetzt
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um <0,01% · 3 Mio. €
Die Ukraine behielt weniger aus Verkäufen hierherC
−<0,01%
4 Mio. €
Hilfe: Waffen, Geld, KrediteB
+<0,01%
1 Mio. €
Russlands Handelseinnahmen erhöht um 4,1% · 4,1 Mrd. €
Russland behielt mehr aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufteC
−2,8%
2,8 Mrd. €
Usbekistan verdiente wegen der Sanktionen einen Aufpreis von RusslandD
−0,54%
543 Mio. €
Russische Eigentümer behielten mehr aus ihren Firmen hierD
−0,26%
261 Mio. €
Russland behielt mehr aus seinen Atomprojekten und KreditenD
−0,21%
210 Mio. €
Russland behielt mehr durch Kriegspreise für BrennstoffeC
−0,16%
160 Mio. €
Usbekistan behielt mehr aus Verkäufen an RusslandC
−0,08%
82 Mio. €
Russland behielt weniger aus hierher verkauften DienstleistungenC
+0,05%
50 Mio. €
Usbekistan behielt mehr aus der Abwicklung des russischen HandelsD
−0,04%
40 Mio. €
Russland behielt mehr aus seinem über andere Länder gekauften ÖlDeigene Schätzung
−0,02%
20 Mio. €
Seine Firmen zahlten Russland mehr SteuernD
−0,01%
12 Mio. €
Die Unternehmen von Usbekistan machten mehr Gewinn in RusslandD
−<0,01%
8 Mio. €
Usbekistan behielt mehr aus an Russland verkauften DienstleistungenC
−<0,01%
6 Mio. €
Russland behielt weniger aus hierher verkauften WaffenD
+<0,01%
3 Mio. €
+ Richtung Ukraine, − Richtung Russland (bei der Unterstützung der Ukraine: − ist zurückverdientes Geld oder weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg). Buchstaben: A gemeldet, B gemessene Schätzung, C modellierte Schätzung, D grober Anhaltspunkt.
Nach Jahr
Den größten Saldo hatte das Jahr 2024: −1,5 Mrd. €.
Jahr
Unterstützung für die Ukraine
Handel: Richtung Ukraine (+) / Richtung Russland (−)
Es kaufte 2021 für 4,2 Mrd. € aus Russland und 2025 für 6,5 Mrd. € (+57 %). Es verkaufte 2021 für 1,5 Mrd. € nach Russland und 2025 für 2,7 Mrd. € (+85 %). Vor dem Krieg (2018–2021) machten Brennstoffe 9,4 % seiner Käufe aus Russland aus. Für Usbekistan: 160 Mio. € über Vorkriegspreisen bezahlt, das meiste davon 2024. Abhängig von in Russland verdienten Löhnen: Überweisungen aus Russland haben sich seit 2022 um +18,8% des BIP verändert (nicht in den Summen). Gegenüber dem ohne Krieg erwarteten Niveau: +18,9 Mrd. € in 2022–2026 (2026: Januar–August) (wahrscheinlich +9,2 Mrd. € bis +24,7 Mrd. €); Migranten schickten in dieser Zeit 45,5 Mrd. € aus Russland nach Hause. Das sind Verkaufswerte zu den Preisen des jeweiligen Jahres; die Summen zählen, was der Verkäufer daran behielt.
Was das Land aus Russland kaufte, nach Brennstoff
Käufe aus Russland, 2022 bis August 2026, nach Brennstoff: nach den eigenen Zolldaten (CIF), auf Kartenbasis (Preis an der russischen Grenze, FOB) und nach dem Tracker von CREA (Schiffsdaten). Die Zahl der Karte ist die Summe auf Kartenbasis.
Brennstoff
Zoll (CIF)
Kartenbasis (FOB)
Tracker (CREA)
Qualität
Rohöl
0,85 Mrd. €
0,77 Mrd. €Spanne 0,66 Mrd. € bis 0,88 Mrd. €
nicht erfasst
C (Schätzung)
Ölprodukte
4,3 Mrd. €
3,9 Mrd. €Spanne 3,4 Mrd. € bis 4,5 Mrd. €
nicht erfasst
C (Schätzung)
Pipelinegas
1,6 Mrd. €
1,5 Mrd. €Spanne 1,3 Mrd. € bis 1,7 Mrd. €
nicht erfasst
C (Schätzung)
Andere Waren
24,4 Mrd. €
22,3 Mrd. €
–
Alle Waren
31,3 Mrd. €
28,4 Mrd. €
–
Qualität je Jahr: 2022: A, 2023: A, 2024: A, 2025: C, 2026, Januar bis August: A. C und D sind Schätzungen.
Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht. Stand: 27. Oktober 2026.
Handelsdrehscheibe: nach Russland reexportierte Waren zählen für die Herstellerländer, weitergereichte russische Waren für die Endabnehmer; ihr bleibt die Handelsspanne. Usbekistan behielt mehr aus der Abwicklung des russischen Handels: 40 Mio. € (0,04 % eines Jahres-BIP). Russland behielt mehr aus seinem über andere Länder gekauften Öl: 20 Mio. € (0,02 % eines Jahres-BIP). Russland Güter verkauft, die es für seine Waffen braucht (Chips, Elektronik, Werkzeugmaschinen auf der Common High Priority List): 22 Mio. € in 2022–2026 (2026: Januar–August) (wahrscheinlich 18 Mio. € bis 42 Mio. €); 5 Mio. € im Jahr 2021. Als Markierung gezeigt, nicht zu den Summen addiert.
Im Vergleich mit Nachbarn und Gruppen
In der Rangliste der Karte: Nummer 6 von 32 Volkswirtschaften zugunsten Russlands, gemessen am BIP. Zentralasien: Nummer 2 von 2 Mitgliedern zugunsten Russlands. Re-Exporte und Sanktionsumgehung: Nummer 2 von 4 Mitgliedern zugunsten Russlands.
33 Quellen stützen seine Teile: 9 amtliche Statistiken, 7 Forschungsberichte, 0 Presseberichte und 3 eigene Schätzungen dieses Projekts, dazu 14 Methodeneingaben. Nach Größe sind 0 % seiner Teile gemeldet oder gemessen (A–B), 74 % modelliert (C) und 26 % grobe Anhaltspunkte (D).
Datenabdeckung
Hilfe für die Ukraine: geschätzt UN FTS und Regierungsberichte
Private Spenden: geschätzt nationale Summen oder eine BIP-basierte Schätzung
Dienstleistungshandel mit Russland: geschätzt Daten von Eurostat, OECD-WTO und Bank of Russia
Aufnahme von Geflüchteten: gemeldet keine Geflüchteten aus der Ukraine erfasst
Von Russland gekauft: geschätzt teilweise ergänzt: geschätzt, gemeldet
An Russland verkauft: geschätzt Partnerdaten plus eine Schätzung der Waren, die über Drittländer nach Russland gelangen
Aus der Ukraine gekauft: geschätzt teilweise ergänzt: Spiegeldaten, gemeldet
An die Ukraine verkauft: geschätzt teilweise ergänzt: Spiegeldaten, gemeldet
Kosten des Energiewechsels: geschätzt je Brennstoff und Monat modelliert
Unternehmenssteuern in Russland: geschätzt nach Unternehmenszahl und Investitionen verteilt
Quellen nach Teil
Russland behielt mehr aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufte C
In Geld gemessen beträgt der Saldo −4,1% eines Jahres-BIP (wahrscheinlich 1,7% bis 6,8% in Richtung Russland; sehr wahrscheinlich · >99%). Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: >99%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu. Usbekistan bewegte 4,1 Mrd. € (4,1% des BIP) mehr in Richtung Russland als ohne den Krieg (Russland behielt mehr, und Usbekistan behielt mehr aus Verkäufen an Russland). Das meiste davon sind Kraftstoff und Lebensmittel, die von Russland gekauft wurden. Kraftstoff ist austauschbar und wird über viele Händler verkauft: Die Zahl zeigt, was diese Volkswirtschaft gekauft hat, keine Politik gegenüber Russland oder der Ukraine. Die Zahl misst Geld: Waffen mit ihrem Geldwert; Abstimmungen, Diplomatie und Absichten sind nicht enthalten.
Usbekistan: Gibt es Handel mit Russland?
Es kaufte 2025 für 6,5 Mrd. € aus Russland (2021: 4,2 Mrd. €) und verkaufte für 2,7 Mrd. € nach Russland. Gezählt wird hier die Veränderung dessen, was Russland aus diesem Handel behielt (Steuern und Gewinn, nicht der Umsatz), verglichen mit einer Welt ohne Krieg: Usbekistan bewegte 4,1 Mrd. € (4,1% des BIP) mehr in Richtung Russland als ohne den Krieg (Russland behielt mehr, und Usbekistan behielt mehr aus Verkäufen an Russland).
Usbekistan: Hilft das Land Russland, Sanktionen zu umgehen?
Handelsdrehscheibe: nach Russland reexportierte Waren zählen für die Herstellerländer, weitergereichte russische Waren für die Endabnehmer; ihr bleibt die Handelsspanne. Russland Güter verkauft, die es für seine Waffen braucht (Chips, Elektronik, Werkzeugmaschinen auf der Common High Priority List): 22 Mio. € in 2022–2026 (2026: Januar–August) (wahrscheinlich 18 Mio. € bis 42 Mio. €); 5 Mio. € im Jahr 2021. Als Markierung gezeigt, nicht zu den Summen addiert.
Usbekistan: Wie im Vergleich mit den Nachbarn?
Der Saldo als Anteil an einem Jahres-BIP: Turkmenistan +1,5 %, Kasachstan +0,02 %, Tadschikistan −0,40 %, Afghanistan −1,5 %, Usbekistan −4,1 %, Kirgisistan −10,0 %. In der Rangliste der Karte: Nummer 6 von 32 Volkswirtschaften zugunsten Russlands, gemessen am BIP.
Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht.