Tadschikistan: Ukraine oder Russland? Zu knapp für eine Aussage
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um <0,01% des BIP (1 Mio. €). Russland behielt 46 Mio. € (0,39% des BIP) mehr als ohne den Krieg, vor allem der kriegsbedingte Aufpreis auf Brennstoffe, am höchsten 2022 (137 Mio. €; die übrigen Teile ziehen 92 Mio. € davon ab). Der Saldo: −0,40% eines Jahres-BIP seit 2022 (wahrscheinlich von 4,3% in Richtung Russland bis 4,5% in Richtung Ukraine; zu knapp · 58% zugunsten Russlands).
wahrscheinlich von 4,3% in Richtung Russland bis 4,5% in Richtung Ukraine · 46 Mio. € · ≈ 0,09%/Jahr
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg + Russlands Handelseinnahmen erhöht = 0,40% des BIP Richtung Russland. Vor allem zugunsten Russlands (vor allem Kriegspreise bei Öl, am höchsten 2022).
Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: 58%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu.
Unterstützung für die Ukraine
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um
<0,01%
1 Mio. €
wahrscheinlich von 0,14% unter null bis 0,02% über null praktisch null
Russlands Einnahmen aus dem Handel
Russlands Handelseinnahmen erhöht um
0,39%
46 Mio. €
wahrscheinlich von 4,3% in Richtung Russland bis 4,5% in Richtung Ukraine zu knapp · 58% zugunsten Russlands
Russland behielt 46 Mio. € (0,39% des BIP) mehr als ohne den Krieg, vor allem der kriegsbedingte Aufpreis auf Brennstoffe, am höchsten 2022 (137 Mio. €; die übrigen Teile ziehen 92 Mio. € davon ab).
Russlands Gewinn: Russland behielt 0,38% des BIP mehr (44 Mio. €; wahrscheinlich von 4,1% in Richtung Russland bis 4,5% in Richtung Ukraine)
Tadschikistan: eigener Gewinn aus dem Handel mit Russland: Tadschikistan behielt 0,01% des BIP mehr aus dem Handel mit Russland (1 Mio. €; wahrscheinlich von 1,0% in Richtung Russland bis 0,15% in Richtung Ukraine)
Die beiden Linien ergeben zusammen Russlands Handelseinnahmen; ihre Spannen nicht.
Seine Geschichte in Kürze
Kriegsbedingte Brennstoffpreise Russland behielt 137 Mio. € (1,2% des BIP) mehr, weil die Brennstoffpreise mit dem Krieg stiegen.
Russisches Öl mit Kriegsrabatt Nach den Sanktionen verkaufte Russland ihm Öl unter Weltmarktpreisen: etwa 49 Mio. € über 2022–2026. Was Russland an diesem Öl behielt, ist zu diesen niedrigeren Preisen gezählt, im Teil zu Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufte: Die Sanktionen wirken auf die Preise, keine Entscheidung, weniger zu kaufen.
Kaufte 93% mehr bei Russland Was es bei Russland kaufte, in Euro zu Preisen des jeweiligen Jahres: 982 Mio. € im Jahr 2021, 1,9 Mrd. € im Jahr 2025. In den Summen zählt nur, was Russland davon behielt.
Verkaufte Russland Güter für seine Waffen: 77 Mio. € Es verkaufte Russland Güter, die seine Waffen brauchen (Chips, Elektronik, Werkzeugmaschinen der Common High Priority List): 77 Mio. € im Zeitraum 2022–2026 (2026: Januar–August), zum vollen Wert; zum Satz von 2021 wären es etwa 0 € gewesen. Die Summen zählen nur, was es bei diesen Verkäufen behielt (seinen eigenen Gewinn), zeigen also nur einen kleinen Teil davon; der volle Wert steht hier als Markierung.
Vor allem ein Teil Russland behielt mehr durch Kriegspreise für Brennstoffe: 137 Mio. € von 46 Mio. € im Saldo.
Was diese Zahl entscheidet
Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: 58%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu. Nicht sicher, vor allem wegen wie viel es ohne Krieg aus Russland gekauft hätte. Was entscheidet: Wäre Russland behielt mehr durch Kriegspreise für Brennstoffe 34% kleiner, kehrte sich die Richtung um.
Woraus sich die Zahl zusammensetzt
Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um <0,01% · 1 Mio. €
Die Ukraine behielt weniger aus Verkäufen hierherC
−<0,01%
1 Mio. €
Russlands Handelseinnahmen erhöht um 0,39% · 46 Mio. €
Russland behielt mehr durch Kriegspreise für BrennstoffeC
−1,2%
137 Mio. €
Russland behielt weniger aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufteC
+0,55%
64 Mio. €
Russland behielt weniger aus hierher verkauften DienstleistungenC
+0,29%
33 Mio. €
Russland behielt mehr aus seinem über andere Länder gekauften ÖlDeigene Schätzung
−0,03%
3 Mio. €
Tadschikistan behielt mehr aus Verkäufen an RusslandD
−0,02%
2 Mio. €
Seine Firmen zahlten Russland mehr SteuernD
−0,02%
2 Mio. €
Tadschikistan behielt weniger aus an Russland verkauften DienstleistungenC
+0,02%
2 Mio. €
Die Unternehmen von Tadschikistan machten mehr Gewinn in RusslandD
−<0,01%
1 Mio. €
+ Richtung Ukraine, − Richtung Russland (bei der Unterstützung der Ukraine: − ist zurückverdientes Geld oder weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg). Buchstaben: A gemeldet, B gemessene Schätzung, C modellierte Schätzung, D grober Anhaltspunkt.
Nach Jahr
Den größten Saldo hatte das Jahr 2022: −0,19 Mrd. €. Die Jahresbeträge sind klein gegenüber der Spanne der Summe; auf welcher Seite sie von Jahr zu Jahr liegen, ist daher kein Befund.
Jahr
Unterstützung für die Ukraine
Handel: Richtung Ukraine (+) / Richtung Russland (−)
Es kaufte 2021 für 0,98 Mrd. € aus Russland und 2025 für 1,9 Mrd. € (+93 %). Es verkaufte 2021 für 56 Mio. € nach Russland und 2025 für 95 Mio. € (+70 %). Vor dem Krieg (2018–2021) machten Brennstoffe 22,4 % seiner Käufe aus Russland aus. Für Tadschikistan: 137 Mio. € über Vorkriegspreisen bezahlt, das meiste davon 2022, 7% davon auf Gasverträge. Abhängig von in Russland verdienten Löhnen: Überweisungen aus Russland haben sich seit 2022 um +80,7% des BIP verändert (nicht in den Summen). Gegenüber dem ohne Krieg erwarteten Niveau: +9,4 Mrd. € in 2022–2026 (2026: Januar–August) (wahrscheinlich +4,7 Mrd. € bis +15,2 Mrd. €); Migranten schickten in dieser Zeit 20,9 Mrd. € aus Russland nach Hause. Das meiste davon sind Kraftstoff und Lebensmittel, die von Russland gekauft wurden. Kraftstoff ist austauschbar und wird über viele Händler verkauft: Die Zahl zeigt, was diese Volkswirtschaft gekauft hat, keine Politik gegenüber Russland oder der Ukraine. Das sind Verkaufswerte zu den Preisen des jeweiligen Jahres; die Summen zählen, was der Verkäufer daran behielt.
Was das Land aus Russland kaufte, nach Brennstoff
Käufe aus Russland, 2022 bis August 2026, nach Brennstoff: nach den eigenen Zolldaten (CIF), auf Kartenbasis (Preis an der russischen Grenze, FOB) und nach dem Tracker von CREA (Schiffsdaten). Die Zahl der Karte ist die Summe auf Kartenbasis.
Brennstoff
Zoll (CIF)
Kartenbasis (FOB)
Tracker (CREA)
Qualität
Ölprodukte
0,61 Mrd. €
0,56 Mrd. €Spanne 0,48 Mrd. € bis 0,61 Mrd. €
nicht erfasst
C (Schätzung)
Andere Waren
5,1 Mrd. €
6,8 Mrd. €
–
Alle Waren
5,8 Mrd. €
7,3 Mrd. €
–
Qualität je Jahr: 2022: A, 2023: C, 2024: C, 2025: C, 2026, Januar bis August: C. C und D sind Schätzungen.
Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht. Stand: 27. Oktober 2026.
Der Ersatz russischer Energie kostete es seit 2022 etwa 43 Mio. € zusätzlich (0,37 % eines Jahres-BIP). Russisches Öl mit kriegsbedingtem Rabatt sparte ihm etwa 49 Mio. €. Beides ist nicht in den Summen: zur Information.
Handelsdrehscheibe: nach Russland reexportierte Waren zählen für die Herstellerländer, weitergereichte russische Waren für die Endabnehmer; ihr bleibt die Handelsspanne. Russland behielt mehr aus seinem über andere Länder gekauften Öl: 3 Mio. € (0,03 % eines Jahres-BIP). Russland Güter verkauft, die es für seine Waffen braucht (Chips, Elektronik, Werkzeugmaschinen auf der Common High Priority List): 77 Mio. € in 2022–2026 (2026: Januar–August) (wahrscheinlich 44 Mio. € bis 163 Mio. €); 0 € im Jahr 2021. Als Markierung gezeigt, nicht zu den Summen addiert.
Im Vergleich mit Nachbarn und Gruppen
Seine Richtung ist zu knapp für eine Aussage, daher gibt ihm die Rangliste der Karte keine Nummer.
27 Quellen stützen seine Teile: 6 amtliche Statistiken, 5 Forschungsberichte, 0 Presseberichte und 3 eigene Schätzungen dieses Projekts, dazu 13 Methodeneingaben. Nach Größe sind 0 % seiner Teile gemeldet oder gemessen (A–B), 97 % modelliert (C) und 3 % grobe Anhaltspunkte (D).
Datenabdeckung
Hilfe für die Ukraine: geschätzt kein Eintrag gefunden: 0, mit einer kleinen Obergrenze
Private Spenden: geschätzt nationale Summen oder eine BIP-basierte Schätzung
Dienstleistungshandel mit Russland: geschätzt Daten von Eurostat, OECD-WTO und Bank of Russia
Aufnahme von Geflüchteten: gemeldet keine Geflüchteten aus der Ukraine erfasst
Von Russland gekauft: geschätzt um fehlende Meldungen korrigiert; nur der bezahlte Anteil (97%) zählt
An Russland verkauft: geschätzt Partnerdaten plus eine Schätzung der Waren, die über Drittländer nach Russland gelangen
Aus der Ukraine gekauft: geschätzt teilweise ergänzt: IWF, Spiegeldaten, gemeldet
An die Ukraine verkauft: geschätzt teilweise ergänzt: IWF, Spiegeldaten, gemeldet
Kosten des Energiewechsels: geschätzt je Brennstoff und Monat modelliert
Unternehmenssteuern in Russland: geschätzt nach Unternehmenszahl und Investitionen verteilt
Quellen nach Teil
Russland behielt mehr durch Kriegspreise für Brennstoffe C
In Geld gemessen beträgt der Saldo −0,40% eines Jahres-BIP (wahrscheinlich von 4,3% in Richtung Russland bis 4,5% in Richtung Ukraine; zu knapp · 58% zugunsten Russlands). Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: 58%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu. Russland behielt 46 Mio. € (0,39% des BIP) mehr als ohne den Krieg, vor allem der kriegsbedingte Aufpreis auf Brennstoffe, am höchsten 2022 (137 Mio. €; die übrigen Teile ziehen 92 Mio. € davon ab). Das meiste davon sind Kraftstoff und Lebensmittel, die von Russland gekauft wurden. Kraftstoff ist austauschbar und wird über viele Händler verkauft: Die Zahl zeigt, was diese Volkswirtschaft gekauft hat, keine Politik gegenüber Russland oder der Ukraine. Die Zahl misst Geld: Waffen mit ihrem Geldwert; Abstimmungen, Diplomatie und Absichten sind nicht enthalten.
Tadschikistan: Gibt es Handel mit Russland?
Es kaufte 2025 für 1,9 Mrd. € aus Russland (2021: 0,98 Mrd. €) und verkaufte für 95 Mio. € nach Russland. Gezählt wird hier die Veränderung dessen, was Russland aus diesem Handel behielt (Steuern und Gewinn, nicht der Umsatz), verglichen mit einer Welt ohne Krieg: Russland behielt 46 Mio. € (0,39% des BIP) mehr als ohne den Krieg, vor allem der kriegsbedingte Aufpreis auf Brennstoffe, am höchsten 2022 (137 Mio. €; die übrigen Teile ziehen 92 Mio. € davon ab).
Tadschikistan: Was entscheidet die Zahl?
Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: 58%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu. Nicht sicher, vor allem wegen wie viel es ohne Krieg aus Russland gekauft hätte. Was entscheidet: Wäre Russland behielt mehr durch Kriegspreise für Brennstoffe 34% kleiner, kehrte sich die Richtung um.
Tadschikistan: Hilft das Land Russland, Sanktionen zu umgehen?
Handelsdrehscheibe: nach Russland reexportierte Waren zählen für die Herstellerländer, weitergereichte russische Waren für die Endabnehmer; ihr bleibt die Handelsspanne. Russland Güter verkauft, die es für seine Waffen braucht (Chips, Elektronik, Werkzeugmaschinen auf der Common High Priority List): 77 Mio. € in 2022–2026 (2026: Januar–August) (wahrscheinlich 44 Mio. € bis 163 Mio. €); 0 € im Jahr 2021. Als Markierung gezeigt, nicht zu den Summen addiert.
Tadschikistan: Wie im Vergleich mit den Nachbarn?
Der Saldo als Anteil an einem Jahres-BIP: Tadschikistan −0,40 %, China −0,75 %, Afghanistan −1,5 %, Usbekistan −4,1 %, Kirgisistan −10,0 %.
Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht.
In der Rangliste daneben
Zu knapp für eine Aussage
Cabo Verde−0,17%Zu knapp für eine Aussage · −4 Mio. € · 56%
Sudan−0,21%Zu knapp für eine Aussage · −94 Mio. € · 54%
Benin−0,36%Zu knapp für eine Aussage · −65 Mio. € · 56%
Tadschikistan−0,40%Zu knapp für eine Aussage · −46 Mio. € · 58%