Syrien: Ukraine oder Russland? Zu knapp für eine Aussage
Unterstützte die Ukraine mit 0,02% des BIP (4 Mio. €). Russland behielt 204 Mio. € (1,0% des BIP) mehr als ohne den Krieg. Der Saldo: −1,0% eines Jahres-BIP seit 2022 (wahrscheinlich von 5,0% in Richtung Russland bis 5,4% in Richtung Ukraine; zu knapp · 64% zugunsten Russlands).
wahrscheinlich von 5,0% in Richtung Russland bis 5,4% in Richtung Ukraine · 200 Mio. € · ≈ 0,22%/Jahr
Unterstützte die Ukraine + Russlands Handelseinnahmen erhöht = 1,0% des BIP Richtung Russland. Vor allem zugunsten Russlands (vor allem mehr Kraftstoff von Russland gekauft).
Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: 64%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu.
Unterstützung für die Ukraine
Unterstützte die Ukraine mit
0,02%
4 Mio. €
wahrscheinlich <0,01% bis 0,04% praktisch null
Russlands Einnahmen aus dem Handel
Russlands Handelseinnahmen erhöht um
1,0%
204 Mio. €
wahrscheinlich von 5,1% in Richtung Russland bis 5,4% in Richtung Ukraine zu knapp · 64% zugunsten Russlands
Russland behielt 204 Mio. € (1,0% des BIP) mehr als ohne den Krieg.
Russlands Gewinn: Russland behielt 1,0% des BIP mehr (205 Mio. €; wahrscheinlich von 5,1% in Richtung Russland bis 5,4% in Richtung Ukraine)
Syrien: eigener Gewinn aus dem Handel mit Russland: Syrien behielt <0,01% des BIP weniger aus dem Handel mit Russland (<1 Mio. €; wahrscheinlich von 0,01% in Richtung Russland bis 0,02% in Richtung Ukraine)
Die beiden Linien ergeben zusammen Russlands Handelseinnahmen; ihre Spannen nicht.
Seine Geschichte in Kürze
Kriegsbedingte Brennstoffpreise Russland behielt 94 Mio. € (0,47% des BIP) mehr, weil die Brennstoffpreise mit dem Krieg stiegen.
Russisches Öl mit Kriegsrabatt Nach den Sanktionen verkaufte Russland ihm Öl unter Weltmarktpreisen: etwa 359 Mio. € über 2022–2026. Was Russland an diesem Öl behielt, ist zu diesen niedrigeren Preisen gezählt, im Teil zu Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufte: Die Sanktionen wirken auf die Preise, keine Entscheidung, weniger zu kaufen.
Was diese Zahl entscheidet
Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: 64%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu. Nicht sicher, vor allem wegen wie viel es ohne Krieg aus Russland gekauft hätte.
Woraus sich die Zahl zusammensetzt
Unterstützte die Ukraine mit 0,02% · 4 Mio. €
Die Ukraine behielt mehr aus zusätzlichen Verkäufen hierherC
+0,02%
4 Mio. €
Russlands Handelseinnahmen erhöht um 1,0% · 204 Mio. €
Russland behielt mehr aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufteC
−0,56%
110 Mio. €
Russland behielt mehr durch Kriegspreise für BrennstoffeC
−0,47%
94 Mio. €
Russland behielt weniger aus hierher verkauften DienstleistungenC
+0,01%
2 Mio. €
Russland behielt mehr aus seinem über andere Länder gekauften ÖlDeigene Schätzung
−<0,01%
2 Mio. €
Seine Firmen zahlten Russland mehr SteuernD
−<0,01%
1 Mio. €
+ Richtung Ukraine, − Richtung Russland (bei der Unterstützung der Ukraine: − ist zurückverdientes Geld oder weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg). Buchstaben: A gemeldet, B gemessene Schätzung, C modellierte Schätzung, D grober Anhaltspunkt.
Nach Jahr
Den größten Saldo hatte das Jahr 2025: −0,12 Mrd. €. Die Jahresbeträge sind klein gegenüber der Spanne der Summe; auf welcher Seite sie von Jahr zu Jahr liegen, ist daher kein Befund.
Jahr
Unterstützung für die Ukraine
Handel: Richtung Ukraine (+) / Richtung Russland (−)
Es kaufte 2021 für 0,36 Mrd. € aus Russland und 2025 für 0,70 Mrd. € (+95 %). Es verkaufte 2021 für 8 Mio. € nach Russland und 2025 für 4 Mio. €. Für Syrien: 94 Mio. € über Vorkriegspreisen bezahlt, das meiste davon 2022, 71% davon auf Gasverträge. Das meiste davon sind Kraftstoff und Lebensmittel, die von Russland gekauft wurden. Kraftstoff ist austauschbar und wird über viele Händler verkauft: Die Zahl zeigt, was diese Volkswirtschaft gekauft hat, keine Politik gegenüber Russland oder der Ukraine. Das sind Verkaufswerte zu den Preisen des jeweiligen Jahres; die Summen zählen, was der Verkäufer daran behielt.
Was das Land aus Russland kaufte, nach Brennstoff
Käufe aus Russland, 2022 bis August 2026, nach Brennstoff: nach den eigenen Zolldaten (CIF), auf Kartenbasis (Preis an der russischen Grenze, FOB) und nach dem Tracker von CREA (Schiffsdaten). Die Zahl der Karte ist die Summe auf Kartenbasis.
Brennstoff
Zoll (CIF)
Kartenbasis (FOB)
Tracker (CREA)
Qualität
Rohöl
1,8 Mrd. €
0,85 Mrd. €Spanne 0,29 Mrd. € bis 1,6 Mrd. €
1,5 Mrd. €
C (Schätzung)
Ölprodukte
1 Mrd. €
0,55 Mrd. €Spanne 0,19 Mrd. € bis 1 Mrd. €
0,91 Mrd. €
C (Schätzung)
Kohle
27 Mio. €
16 Mio. €Spanne 5 Mio. € bis 30 Mio. €
28 Mio. €
C (Schätzung)
Andere Waren
0 Mio. €
0,90 Mrd. €
–
Alle Waren
2,8 Mrd. €
2,3 Mrd. €
–
Qualität je Jahr: 2022: C, 2023: A, 2024: C, 2025: C, 2026, Januar bis August: C. C und D sind Schätzungen.
Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht. Stand: 27. Oktober 2026.
18 Quellen stützen seine Teile: 2 amtliche Statistiken, 4 Forschungsberichte, 0 Presseberichte und 3 eigene Schätzungen dieses Projekts, dazu 9 Methodeneingaben. Nach Größe sind 0 % seiner Teile gemeldet oder gemessen (A–B), 99 % modelliert (C) und 1 % grobe Anhaltspunkte (D).
Datenabdeckung
Hilfe für die Ukraine: geschätzt kein Eintrag gefunden: 0, mit einer kleinen Obergrenze
Private Spenden: fehlt keine Daten und keine Schätzung; als null gezählt
Dienstleistungshandel mit Russland: geschätzt Daten von Eurostat, OECD-WTO und Bank of Russia
Aufnahme von Geflüchteten: gemeldet keine Geflüchteten aus der Ukraine erfasst
Von Russland gekauft: geschätzt um fehlende Meldungen korrigiert; nur der bezahlte Anteil (65%) zählt
An Russland verkauft: geschätzt Partnerdaten plus eine Schätzung der Waren, die über Drittländer nach Russland gelangen
Aus der Ukraine gekauft: geschätzt teilweise ergänzt: geschätzt, Spiegeldaten
An die Ukraine verkauft: geschätzt teilweise ergänzt: Spiegeldaten
Kosten des Energiewechsels: geschätzt je Brennstoff und Monat modelliert
Unternehmenssteuern in Russland: geschätzt nach Unternehmenszahl und Investitionen verteilt
Quellen nach Teil
Russland behielt mehr aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufte C
In Geld gemessen beträgt der Saldo −1,0% eines Jahres-BIP (wahrscheinlich von 5,0% in Richtung Russland bis 5,4% in Richtung Ukraine; zu knapp · 64% zugunsten Russlands). Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: 64%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu. Russland behielt 204 Mio. € (1,0% des BIP) mehr als ohne den Krieg. Das meiste davon sind Kraftstoff und Lebensmittel, die von Russland gekauft wurden. Kraftstoff ist austauschbar und wird über viele Händler verkauft: Die Zahl zeigt, was diese Volkswirtschaft gekauft hat, keine Politik gegenüber Russland oder der Ukraine. Die Zahl misst Geld: Waffen mit ihrem Geldwert; Abstimmungen, Diplomatie und Absichten sind nicht enthalten.
Syrien: Gibt es Handel mit Russland?
Es kaufte 2025 für 0,70 Mrd. € aus Russland (2021: 0,36 Mrd. €) und verkaufte für 4 Mio. € nach Russland. Gezählt wird hier die Veränderung dessen, was Russland aus diesem Handel behielt (Steuern und Gewinn, nicht der Umsatz), verglichen mit einer Welt ohne Krieg: Russland behielt 204 Mio. € (1,0% des BIP) mehr als ohne den Krieg.
Syrien: Wie viel Unterstützung für die Ukraine?
Unterstützung für die Ukraine von 2022 bis August 2026: 4 Mio. €, 0,02 % eines Jahres-BIP (wahrscheinlich <0,01% bis 0,04%). Darin sind die eigene Hilfe (Waffen zum Marktwert bei Lieferung, Kredite zu ihrem Zuschusswert), der Anteil an Krediten von IWF und Weltbank, die Kosten der Aufnahme von Geflüchteten, private Spenden, eine Schätzung nicht veröffentlichter Militärhilfe und Käufe aus der Ukraine gegenüber dem Stand ohne Krieg, abzüglich des zurückfließenden Geldes.
Syrien: Wie im Vergleich mit den Nachbarn?
Der Saldo als Anteil an einem Jahres-BIP: Libanon +2,8 %, Israel +<0,01 %, Irak −0,22 %, Jordanien −0,35 %, Syrien −1,0 %.
Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht.