War Balance

Jamaika: Hilft das Land Russland? Was die Geldströme zeigen

Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um <0,01% des BIP (<1 Mio. €). Russland behielt 94 Mio. € (0,49% des BIP) mehr als ohne den Krieg. Der Saldo: −0,49% eines Jahres-BIP seit 2022 (wahrscheinlich 0,30% bis 0,79% in Richtung Russland; sehr wahrscheinlich · >99%).

Auf der Karte öffnen →

Richtung Russland um

0,49% eines Jahres-BIP seit 2022

sehr wahrscheinlich · >99%

wahrscheinlich 0,30% bis 0,79% in Richtung Russland · 94 Mio. € · ≈ 0,10%/Jahr

Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg + Russlands Handelseinnahmen erhöht = 0,49% des BIP Richtung Russland. Vor allem zugunsten Russlands (vor allem mehr Kraftstoff von Russland gekauft).

Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: >99%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu.

Unterstützung für die Ukraine

Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um

<0,01%

<1 Mio. €

etwa 0 praktisch null

Russlands Einnahmen aus dem Handel

Russlands Handelseinnahmen erhöht um

0,49%

94 Mio. €

wahrscheinlich 0,30% bis 0,79% in Richtung Russland sehr wahrscheinlich · >99%

Russland behielt 94 Mio. € (0,49% des BIP) mehr als ohne den Krieg.

Die beiden Linien ergeben zusammen Russlands Handelseinnahmen; ihre Spannen nicht.

Seine Geschichte in Kürze

Woraus sich die Zahl zusammensetzt

Weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg; unter null um <0,01% · <1 Mio. €

Russlands Handelseinnahmen erhöht um 0,49% · 94 Mio. €

Russland behielt mehr aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufteC−0,36%69 Mio. €
Russland behielt mehr durch Kriegspreise für BrennstoffeC−0,09%18 Mio. €
Jamaika behielt mehr aus Verkäufen an RusslandC−0,03%6 Mio. €
Jamaika behielt mehr aus an Russland verkauften DienstleistungenC−<0,01%1 Mio. €
Russland behielt weniger aus seinem über andere Länder gekauften ÖlDeigene Schätzung+<0,01%1 Mio. €
Russland behielt mehr aus hierher verkauften DienstleistungenC−<0,01%1 Mio. €

+ Richtung Ukraine, − Richtung Russland (bei der Unterstützung der Ukraine: − ist zurückverdientes Geld oder weniger aus der Ukraine gekauft als ohne Krieg). Buchstaben: A gemeldet, B gemessene Schätzung, C modellierte Schätzung, D grober Anhaltspunkt.

Nach Jahr

Den größten Saldo hatte das Jahr 2023: −37 Mio. €.

JahrUnterstützung für die UkraineHandel: Richtung Ukraine (+) / Richtung Russland (−)SaldoSaldo seit 2022
2022+<1 Mio. €−6 Mio. €−6 Mio. €−0,03%
2023−<1 Mio. €−37 Mio. €−37 Mio. €−0,22%
2024−<1 Mio. €−30 Mio. €−30 Mio. €−0,38%
2025−<1 Mio. €−12 Mio. €−12 Mio. €−0,44%
2026*−<1 Mio. €−8 Mio. €−8 Mio. €−0,49%

Betrag je Jahr: + Richtung Ukraine, − Richtung Russland. *2026: bis August.

Handel mit Russland: vorher und nachher

Es kaufte 2021 für 2 Mio. € aus Russland und 2025 für 36 Mio. €. Es verkaufte 2021 für 37 Mio. € nach Russland und 2025 für 0,16 Mrd. € (+338 %). Für Jamaika: 18 Mio. € über Vorkriegspreisen bezahlt, das meiste davon 2023, 71% davon auf Gasverträge. Das sind Verkaufswerte zu den Preisen des jeweiligen Jahres; die Summen zählen, was der Verkäufer daran behielt.

Was das Land aus Russland kaufte, nach Brennstoff

Käufe aus Russland, 2022 bis August 2026, nach Brennstoff: nach den eigenen Zolldaten (CIF), auf Kartenbasis (Preis an der russischen Grenze, FOB) und nach dem Tracker von CREA (Schiffsdaten). Die Zahl der Karte ist die Summe auf Kartenbasis.

BrennstoffZoll (CIF)Kartenbasis (FOB)Tracker (CREA)Qualität
Ölprodukte0,61 Mrd. €0,23 Mrd. €Spanne 0,17 Mrd. € bis 0,29 Mrd. €0,56 Mrd. €C (Schätzung)
Andere Waren0 Mio. €0 Mio. €–
Alle Waren0,61 Mrd. €0,23 Mrd. €–

Qualität je Jahr: 2022: C, 2023: C, 2024: C, 2025: C, 2026, Januar bis August: C. C und D sind Schätzungen.

Alle Käufer nach Brennstoff →

Sanktionen gegen Russland

Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht. Stand: 27. Oktober 2026.

Sanktionen gegen Russland: die Länderübersicht →

Was der Abschied von russischer Energie kostete

Russisches Öl mit kriegsbedingtem Rabatt sparte ihm etwa 24 Mio. €. Das ist nicht in den Summen: zur Information.

Im Vergleich mit Nachbarn und Gruppen

In der Rangliste der Karte: Nummer 22 von 32 Volkswirtschaften zugunsten Russlands, gemessen am BIP.

In seiner Region, mit gleicher Einstufung und Richtung: die nächstliegenden Salden

LandSaldo, % des BIP
Brasilien−0,51 %−10,1 Mrd. €sehr wahrscheinlich · >99%
Barbados−0,09 %−6 Mio. €sehr wahrscheinlich · >99%

Worauf die Zahl beruht

19 Quellen stützen seine Teile: 3 amtliche Statistiken, 3 Forschungsberichte, 0 Presseberichte und 3 eigene Schätzungen dieses Projekts, dazu 10 Methodeneingaben. Nach Größe sind 0 % seiner Teile gemeldet oder gemessen (A–B), 99 % modelliert (C) und 1 % grobe Anhaltspunkte (D).

Datenabdeckung

Quellen nach Teil

Russland behielt mehr aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufte C

Russland behielt mehr durch Kriegspreise für Brennstoffe C

Jamaika behielt mehr aus Verkäufen an Russland C

Jamaika behielt mehr aus an Russland verkauften Dienstleistungen C

Russland behielt weniger aus seinem über andere Länder gekauften Öl D

Alle Quellen seiner Teile (19)

Fragen

Jamaika: Hilft dieses Land Russland?

In Geld gemessen beträgt der Saldo −0,49% eines Jahres-BIP (wahrscheinlich 0,30% bis 0,79% in Richtung Russland; sehr wahrscheinlich · >99%). Wahrscheinlichkeit zugunsten Russlands: >99%; 100% der anderen Methodenwahlen stimmen zu. Russland behielt 94 Mio. € (0,49% des BIP) mehr als ohne den Krieg. Das meiste davon sind Kraftstoff und Lebensmittel, die von Russland gekauft wurden. Kraftstoff ist austauschbar und wird über viele Händler verkauft: Die Zahl zeigt, was diese Volkswirtschaft gekauft hat, keine Politik gegenüber Russland oder der Ukraine. Die Zahl misst Geld: Waffen mit ihrem Geldwert; Abstimmungen, Diplomatie und Absichten sind nicht enthalten.

Jamaika: Woher stammen die Zahlen?

19 Quellen stützen seine Teile, 3 davon amtliche Statistiken. Nach Teil: Russland behielt mehr aus Brennstoffen und Waren, die es hierher verkaufte: UN Comtrade, IWF-Handelsstatistik und Eurostat: Warenhandel mit Russland und der Ukraine; Russland behielt mehr durch Kriegspreise für Brennstoffe: Zusatzgewinn aus den Kriegspreisen für russischen Kraftstoff: Zahlungen abzüglich derselben Menge zu den Preisen, die ein Markt ohne Krieg erwartete (Prognosen und Terminkontrakte vor der Invasion: IMF, World Bank, EIA, ECB, ICE); Jamaika behielt mehr aus Verkäufen an Russland: UN Comtrade, IWF-Handelsstatistik und Eurostat: Warenhandel mit Russland und der Ukraine. Der Bereich auf der Karte nennt jede, mit ihren Dokumenten.

Jamaika: Gibt es Sanktionen gegen Russland?

Wir haben keine eigenen Sanktionen dieses Landes gegen Russland gefunden (Stand: 27. Oktober 2026). Das sagt nichts darüber, ob Firmen dort die Sanktionen anderer Länder befolgen. Russlands Liste „unfreundlicher“ Staaten nennt das Land nicht.

In der Rangliste daneben

In Richtung Russland · Nr. 22 von 32

  1. 24.Malediven−0,41%In Richtung Russland · −25 Mio. €
  2. 23.Iran−0,44%In Richtung Russland · −1,9 Mrd. €
  3. Komoren−0,48%In Richtung Russland · −7 Mio. €
  4. 22.Jamaika−0,49%In Richtung Russland · −94 Mio. €
  5. 21.Südafrika−0,49%In Richtung Russland · −1,8 Mrd. €
  6. 20.Brasilien−0,51%In Richtung Russland · −10,1 Mrd. €
  7. 19.Malaysia−0,64%In Richtung Russland · −2,5 Mrd. €

Mehr zu Jamaika

Seine Teile im Ländervergleich

Jedes Land nach Jahr

Insgesamt 19 Quellen; der Bereich auf der Karte nennt jede, mit ihren Dokumenten. Auf der Karte öffnen · Wie das gemessen wird

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Zitiervorschlag: War Balance, Zahlen bis August 2026, https://warbalance.org/de/country/jamaica/